Umwelt
Das Parlament Montenegros hielt in seiner Grundsatzerklärung vom 20. September 1991 mehrheitlich fest, dass sich der Staat Montenegro zum Ökologischen Staat entwickeln soll und der Umweltschutz ein Staatsziel Montenegros sei.
Umwelt in MontenegroHierbei handelt es sich um eine Absichtserklärung, das formulierte Ziel ist jedoch Anerkennung wert. Herausforderungen für den ökologischen Staat Der Weg dahin wird noch sicherlich ein weiter sein. Viele Umstände in Montenegro stehen noch im Gegensatz zu dieser Absichtserklärung. Dabei sind nicht nur die noch erlaubten (und zum Teil sogar prämierten) Abschüsse von Wölfen und Bären gemeint. Nach wie vor gibt es wilde Müllkippen, auf denen der Müll ungetrennt landet, Abwässer werden ins Meer geleitet und Industriebetriebe haben zum Teil noch recht freie Hand, was sie so alles in die Natur ungefiltert leiten können. Es fehlen in vielen Bereichen noch dringend erforderliche Regelungen und auch staatliche Unterstützung für gewisse Aspekte des Umweltschutzes. Energie in MontenegroSo gibt es noch viel Optimierungsspielraum im Bereich der Energienutzung. In Montenegro bietet sich aufgrund der starken Sonneneinstrahlung eine intensive Nutzung der Solarenergie an, die bisher eher selten zur Anwendung kommt. Auch könnte in Montenegro die Wasserkraft stärker zum Energiebedarf des Landes beitragen. Auf jeden Fall müssen schnell neue Lösungen für die Abwässer gefunden werden, damit der zunehmende Tourismus nicht die noch zum Großteil sauberen Gewässer belastet. Regelungen für die Schadstoffe der Industrie und für die Landwirtschaft bezüglich Einsatz von Pestiziden müssen verabschiedet werden. Veraltete Heizsysteme und Kohlekraftwerke müssen modernisiert bzw. gänzlich neue Lösungen hinsichtlich Umweltverträglichkeit gefunden werden. Hemmende Vergangenheit Doch bei all dem was noch zu tun bleibt, möchte sich Montenegro weiterhin Ökologischer Staat nennen, darf nicht vergessen werden, durch welche Prozesse das Land die letzten Jahre gegangen ist. So trug weder der Krieg, noch die ins Land einströmenden Flüchtlingsströme aus dem Kosovo, noch die finanziellen Engpässe des Landes zu einer schnelleren Umstellung auf umweltschonende Verfahren bei. Somit bleibt bis jetzt die Absicht des Landes zu einem Ökologischen Staat zu werden, als Hoffnung für die Zukunft für die wunderschöne Landschaft und Natur Montenegros. Weitere interessante Themen zu und über Montenegro finden Sie in unserem Bereich:
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Wir möchten Hundefreunde auf die Situation in Montenegro hinweisen und bitten Sie den Bericht der Tierhilfe Montenegro zu lesen: