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Home Ärzte - Apotheken

Ärztliche Versorgung und Apotheken

Vorab sei gesagt, dass Sie in Montenegro keine ärztliche Versorgung wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz erwarten dürfen. Das Gesundheitssystem in Montenegro setzt sich aus einer staatlichen Versorgung und den Privatkliniken, die Sie als Tourist im Bedarfsfall aufsuchen müssen.

Montenegro - Gesundheit

Außer es handelt sich um einen Notfall, dann wird Sie auch eine staatliche Einrichtung medizinisch versorgen.
In einem Notfall können Sie sich an die Notrufnummer des jeweiligen städtischen Krankenhauses wenden oder die generelle Nummer der Ambulanz wählen.

Krankenhäuser finden Sie in Podgorica, Cetinje, Bar, Bijelo Polje, Kotor, Berane, Niksic, und Pljevlja.

Doch auch in Krankenhäusern sind nicht alle Medikamente immer vorrätig und eine angemessene Versorgung von Notfallpatienten kann nicht immer gewährleistet werden. Die allgemeinen hygienischen Bedingungen lassen zu wünschen übrig.

In jeder größeren Stadt sind auch Ärzte zu finden. Es wird beobachtet, dass die Gebühren bei behandelten Ausländern immer etwas höher ausfallen, als bei Einheimischen. Auslandskrankenscheine werden nicht immer angenommen, obwohl es ein Abkommen zwischen Deutschland und Montenegro diesbezüglich gibt. Die Ärzte sprechen meist Englisch, zuweilen sogar Deutsch.

Der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung samt Reiserückholversicherung ist sicherlich ratsam. Achten Sie bei der Versicherung darauf, welche "gefährlichen Aktivitäten" ausgeschlossen werden. Denn bei einem Unfall beim Drachenflug oder einem Tauchgang könnten Sie ohne Versicherungsschutz dastehen, da manche Versicherungsgesellschaften dieses ausschließen.

Apotheken finden Sie in Montenegro in großen Städten sehr häufig und sogar in kleineren Orten gib es noch eine "Apotheka". Die Preise sind wesentlich günstiger als in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und manches wofür Sie in der Heimat ein Rezept benötigen würden, erhalten Sie hier auf Anfrage. Das Angebot erhält alle wichtigen Medikamente, kann jedoch mit dem Angebot in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht konkurieren.

Sollten Sie auf Medikamente angewiesen sein, empfehlen wir Ihnen bei Ihrem Erstbesuch in Montenegro Ihre Medikamente aus Ihrem Heimatland mitzubringen und sich vor Ort für einen weiteren Besuch zu vergewissern, dass Ihr Medikament auch hier erhältlich ist. Achten Sie darauf Ihre mitgebrachten Medikamente entsprechend zu lagern und vor den Temperaturen zu schützen.

HIV POSITIV

Es gibt die Bestimmung, dass bei der Einreise ein Gesundheitszeugnis mit einem negativem HIV Test erforderlich ist. Allerdings kommt dieses Gesetz in der Praxis kaum vor, vor allem Touristen werden damit nicht behelligt.

Vorsichtsmaßnahmen

Generell ist Montenegro in gesundheitlicher Hinsicht ein sicheres Land. Schutzimpfungen sind nicht verpflichtend vorgeschrieben. Trotzdem interessiert Sie vielleicht was Sie generell tun können, um Ihre gesundheitliche Unversehrtheit zu erhöhen.

So gibt es generell einige Schutzimpfungen, die sich auf jeder Reise bewährt haben:

Polio, Tetanus, Typhus und Hepatitis.

Sind Sie auf ärztliche Versorgung unterwegs angewiesen bietet Ihnen der ADAC im Vorfeld einer Reise den Service an, Ihnen mitzuteilen wo in der Nähe Ihres Urlaubsortes ein deutsch sprechender Arzt zu finden sein wird. Ergänzend und zur Beruhigung sollten Sie wissen, dass Ihnen jede Hotelrezeption bei Bedarf einen Arzt rufen kann.

Achten Sie in Montenegro auf entsprechend schützende Kleidung und bei Bedarf auf Insektenschutzmittel. Landesweit besteht in Montenegro das Übertragungsrisiko von Borreliose und auch FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) durch Zecken.

Schmetterlinge übertragen die Leishmaniose.

Bei einem längeren Aufenthalt ist eine Impfung gegen Hepatitis B und die Tollwut, die hier immer noch vorkommt, zu überdenken.

Meiden Sie Kontakte mit lebendem und totem Geflügel, da die Vogelgrippe in Montenegro 2006 bestätigt wurde. Gut durch gekochtes Fleisch und Eier können bedenkenlos gegessen werden.

Generell besteht in Montenegro eine erhöhte Gefahr an Infektionskrankheiten zu erkranken. Achten Sie verstärkt auf die übliche Hygiene (Hände waschen) bei sich selbst und bei Trinkwasser und Nahrungsmitteln.

Das Wasser ist zwar stark gechlort, kann aber getrunken werden. Die erste Zeit können leichte Magenverstimmungen auftreten, dies vermeiden Sie am besten durch das Meiden des Trinkwassers aus dem Wasserhahn.
Möchten Sie zudem noch das Risiko an Trichinose zu erkranken minimieren, dann meiden Sie Schweinefleisch.

Notfalltelefonnummer Montenegro

 


Tierhilfe Montenegro

Tierhilfe Montenegro Wir möchten Hundefreunde auf die Situation in Montenegro hinweisen und bitten Sie den Bericht der Tierhilfe Montenegro zu lesen: Hunde in Montenegro